CSR bei Verdel: Umweltgerechte Lieferketten
Im Jahr 2016 haben 197 Länder das Klimaabkommen von Paris unterzeichnet. Ziel dieses Abkommens ist es, die Erderwärmung auf unter 2 Grad Celsius zu begrenzen.
Die niederländische Regierung hat verschiedene Ziele festgelegt, um die Vorgaben des Pariser Klimaabkommens zu erfüllen. So möchte die Regierung bis 2030 49 % weniger CO₂ ausstoßen als im Jahr 1990. Bis 2050 soll der CO₂-Ausstoß im Vergleich zu 1990 um 95 % reduziert werden. Außerdem möchte die Regierung, dass im Jahr 2030 mindestens 27 % der erzeugten Energie aus erneuerbaren Energiequellen stammt.
Da Verdel Nachhaltigkeit wichtig ist, haben wir uns 2017 der Floriculture Sustainability Initiative (FSI) angeschlossen. Gemeinsam verfolgen wir das Ziel, bis 2030 100 % der Blumen und Pflanzen zertifiziert (verantwortungsvoll angebaut) einzukaufen. Darüber hinaus hat FSI das Ziel, den existenzsichernden Lohn für Beschäftigte in Risikoländern auf ein gerechteres Niveau zu erhöhen und den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu reduzieren (Link FSI).
Um als verantwortungsvoll produzierender Züchter anerkannt zu werden, hat FSI einen „Basket“ entwickelt, der die Zertifikate enthält, die erforderlich sind, um als verantwortungsvoll produzierender Züchter eingestuft zu werden. Für Länder, die nicht als Risikoländer gelten, ist ein GAP-Zertifikat (Good Agricultural Practice) sowie ein Umweltzertifikat verpflichtend. Für Risikoländer (gemäß der amfori-Liste) ist zusätzlich ein Sozialzertifikat verpflichtend.

Um als Züchter als nachhaltig angesehen zu werden, hat der FSI einen “basket“ ( Korb) entwickelt, der die Zertifikate enthält, die notwendig sind, um als nachhaltig angesehen zu werden. Für Nicht-Risikoländer ist ein GAP Zertifikat zwingend erforderlich. Für Risikoländer (gemäß Amfori-Liste) ist zusätzlich ein Zertifikat aus der Sozialen Säule der Nachhaltigkeit erforderlich. Ab 2023 ist auch für Nicht-Risikoländer ein Zertifikat aus der Sozialen Säule der Nachhaltigkeit verpflichtend. Wir leisten unseren Beitrag zum umweltfreundlichen Arbeiten, zum Beispiel indem wir einen Teil unserer Blumen als „Fair Trade“ handeln und unsere Blumen und Pflanzen per LKWs mit geringen CO2-Emissionen (Euro-6-Norm)transportieren, durch Sammeln von Regenwasser, Abfallbewusstsein und sparsamen Umgang mit Strom. Dies knüpft an acht Ziele, der im Folgenden von den Vereinten Nationen festgelegten Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs), zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung in der Welt an.
Die Nachhaltigkeitspolitik von Verdel steht im Einklang mit den folgenden SDGs:
Verdel verfügt über ein Fairtrade-Zertifikat. Mit diesem Zertifikat fördert Verdel einen "fairen" Preis für die Produzenten von Blumen und Pflanzen. Gerade in Entwicklungsländern wie Kenia und Äthiopien macht es einen großen Unterschied, wenn Erzeuger und Arbeiter einen „fairen“ Preis für ihre Produkte bekommen. Damit sorgt Verdel dafür, dass es weniger Armut auf der Welt gibt.

Als Mitglied des FSI strebt Verdel an, bis 2025 90 % des Handels und der Produktion nachhaltig zu gestalten. Verdel versucht dies zu gewährleisten, indem hauptsächlich Blumen und Pflanzen von zertifizierten Züchtern gekauft werden. Darüber hinaus ermutigt Verdel nicht- zertifizierte Erzeuger, sich zertifizieren zu lassen. Durch die Züchtung zertifizierter Blumen und Pflanzen wird eine nachhaltige Produktion gefördert. Dies bedeutet, dass weniger (oder keine) schädlichen Pestizide verwendet werden und sauberere Energie für die Produktion dieser Blumen/Pflanzen verwendet wird. Davon profitieren Land, Tiere und Menschen.

Verdel hat in grüne Energie investiert und unter anderem Sonnenkollektoren installiert, die Energie erzeugen und auch Regenwasser sammeln. Auf diese Weise fördert Verdel die Nutzung „grüner“ Energie. Dies ist Energie aus natürlichen Ressourcen, die nie zur Neige gehen.

